Atmen, Kauen, Schlucken

3 grundlegende Eigenschaften,

die unser Körper nicht lernen muss,

sondern das Göttliche in ihrer magischen Kraft

so für uns Menschen geschaffen hat!

 

Ein wahres GESCHENK!!
Holistisch betrachtet im Sinne der Salutogenese

 

Das erste, worüber ich heute schreiben möchte ist das:  Atmen

 

Der Atem steht für die Lunge, für Leichtigkeit und die Luft. 

 

Beim Atmen gehen wir in den Austausch zwischen innen und außen, es ist ein automatisiertes Wechselspiel zwischen unserem Innenleben und der Außenwelt.

Wir haben je nach Situation unterschiedliche, oft unbewusst stattfindende Atemtechniken: manchmal tief, dann wieder flach, stoßend, angstvoll, ganz normal, ruhig, schwer, stockend, …

Es hängt ganz stark mit unseren Emotionen und Gefühlen zusammen.

Sind wir niedergeschlagen oder voller Angst und Panik, haben wir Schmerzen, sind wir traurig  oder verliebt und voller Freude, …
Erinnern wir uns an diese unterschiedlichen Situationen, denn genau da zeigt uns das Atmen wie es in uns aussieht. Es hilft uns, wenn wir innehalten, beobachten und uns auf das Ein- und Ausatmen konzentrieren.  

Denn wie schon erwähnt: Atmen ist ein Wechselspiel zwischen:  Nehmen = einatmen und Geben = ausatmen.

Wenn die Kommunikation zwischen uns und dem Umfeld offen, frei und harmonisch ist, dann atmen wir auch viel ruhiger und merken gar nicht wie fließend schön und angenehm unser Atem ist.

Ist es im Außen allerdings stressig, panisch, schmerzvoll, ... dann merken wir, wie schwer uns das Atmen fällt, unser Atem fast ins Stocken gerät und von Innen her schwer wird. Wir können erkennen das das Nehmen (einatmen) und Geben (ausatmen) beim Atmen aus dem Rhythmus ist!!

 

Achten oder setzen wir unseren Atem daher immer mal wieder bewusst ein. 
Denken wir an das Nehmen und Geben und machen wir uns diese Zusammenhänge bewusst. Sind wir im Gleichgewicht, ist unser Körper und unser Geist gleichschwingend - so gestaltet sich dann auch unser Atmen.

 

Ebenfalls etwas das wir im Gesicht wahrnehmen ist das: Kauen

 

Wofür steht unser Kauen bzw. das Beißen, für die Erde und auch die Zähne, sie sind eine Brücke zw. Innerem und Äußerem.

 

Die Art des Kauens spiegelt unsere Art zu sein und unser Verhalten wider! Es es ist auch an der Gesichtsstruktur erkennbar, wie wir essen: verschlingen wir unser Essen ohne viel kauen??
Das bedeutet einerseits wird die Nahrung fast unverdaut in den Magen/Darmtrakt transportiert (dies ist eine eigene Geschichte), andererseits zeigt es unser impulsives, vl. sogar stressiges Verhalten oder Desinteresse an dem was da ist, was da gerade um uns herum passiert, …

Kauen wir ständig an etwas herum, sei es der Kaugummi, die Nägel, an einem Zahnstocher, …  erkennen wir darin einen gewissen Perfektionismus und/oder auch, dass wir uns an etwas verbeißen: an Einzelheiten, Vergangenem, Angstvollem …

Ebenso können wir uns ansehen welche Bissen wir zu uns nehmen, sind es große oder kleine Bissen, nehmen wir einen ganzen Mund voll (im wahrsten Sinne des Wortes: überaktiv, überproduktiv) oder essen wir wie kleine Mäuschen (zurückhaltend, ängstlich, ... )

Wir spüren das Kauen genauso an unseren Zähnen - oft auch wenn wir nichts Physisches zum Kauen haben - kauen wir und dann leidet unser Kiefer, d.h. unsere Muskulatur und das überträgt sich auf den Kopf …

 

Beim Kauen erkennen wir, wie uns das Leben schmeckt!! Wir sehen es in unserem gesamten Gesicht und wir spüren es im Körper!!

Genießen wir das Leben mit all den schönen Seiten??

Vielleicht heißt es im Englischen ja deshalb auch: ENJOY YOUR MEAL!!

 

Und dann das 3te das mit den ersten beiden unwillkürlich zusammengehört: das Schlucken

Im Schlucken erkennen wir das
 Fließen lassen und es steht für das Wasser.

 

Wir dürfen neben dem Wasser natürlich auch viel Anderes schlucken:  Luft, Essen, Worte, Gefühle, …

Beim Schlucken erkennen wir, was wir annehmen, lieber wieder loslassen und/oder auch verarbeiten dürfen.
Meist verbinden mir mit dem Schlucken das Essen und Trinken.

 

Doch wie oft passiert es, dass wir ganz viel Energie und Worte und Gefühle schlucken. Es ist uns meist gar nicht bewusst, was wir da in uns aufnehmen oder auch gleich wieder ab- bzw. ausstoßen.

Dieser natürliche Vorgang passiert so automatisch, dass wir uns meist gar keine Gedanken darüber machen.  Vielleicht dann, wenn uns etwas wahrlich nicht schmeckt und das auf allen Ebenen?!

Sprichwörter darüber gibt es genug und wenn uns manche im Alltag begegnen, halten wir doch mal kurz inne und spüren hinein.
Gerade da erkennen wir dann, das der Körper ganz laut und deutlich mit uns spricht.

 

Woran verschlucken wir uns ?
Was würgt uns, will weder rein noch raus?

Unterschätzen wir diese subtilen, feinen Informationen unseres Körpers nicht, wie er versucht mit uns zu sprechen, zu kommunizieren.


Diese 3 Funktionen einzeln oder im Package anzusehen lohnt sich immer wieder, tagtäglich bewusst wahrnehmen und hineinfühlen.
Es bringt uns ein Stück näher, uns selber im Sinne der Salutogense kennen zu lernen.

 

 Saluto Genesis   

💕 Gisela